Aktuelles

Verstärkung in der Geschäftsführung des GKW

Seit 01.10.2015 ist Herr Kristian Dietrich neuer Geschäftsführer des Gemeinschaftsklärwerks.

Herr Dietrich ist Jahrgang 1978 und gebürtiger Sachsen-Anhalter. Sein Studium in der Fachrichtung Umwelttechnik absolvierte er an der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus. Anschließend setzte er seine Ausbildung am Imperial College in London fort, die er 2003 als Master of Science abschloss. Danach war er zunächst als Betriebsleiter und seit 2012 als Geschäftsführer im Bereich der kommunalen Abwasserbehandlung in Großbritannien tätig, zuletzt in der schottischen Hauptstadt Edinburgh.

Herr Dietrich wird den Staffelstab an der Spitze des GKW von der bisherigen Geschäftsführerin Frau Egert übernehmen. Frau Egert wird noch bis Mitte 2016 die Geschicke des Klärwerks gemeinsam mit Ihrem jungen Nachfolger lenken, bevor sie sich nach über 20 Jahren unermüdlichem Einsatz für das GKW in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschieden darf.

Wir freuen uns auf eine interessante und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Herrn Dietrich.


Wettbewerb der Umweltallianz Sachsen-Anhalt

Die Umweltallianz Sachsen-Anhalt wurde 1999 als freiwillige Vereinbarung zwischen der Landesregierung und der Wirtschaft geschlossen und steht allen Unternehmen offen, die Umweltschutzleistungen über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus erbringen.

Aller zwei Jahre schreibt die Umweltallianz einen Wettbewerb aus, bei dem besonders umweltfreundliche Produkte bzw. Verfahren, Strategien oder Projekte von Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ausgezeichnet werden. Dieser Wettbewerb stand in 2014 unter dem Motto „Wasser-Ressourcen schützen und nutzen“ - ein Thema, von dem sich das GKW Bitterfeld-Wolfen unmittelbar angesprochen fühlte. Die seit 2011 betriebene innovative anaerobe Industrieabwasservorbehandlungsanlage dient sowohl der Verbesserung des Gewässerschutzes als auch der Ressourcenschonung, weil sich dadurch die Energieeffizienz des Klärwerks wesentlich verbessert hat. Im Ergebnis einer Vorauswahl durfte das GKW sein Projekt im Juli 2014 vor einer Jury unter Vorsitz des DWA-Präsidenten Otto Schaaf im Hause der IHK Magdeburg vorstellen. Bei der Preisverleihung im September 2014 gingen Hauptpreise zwar an andere Unternehmen; dennoch ist das GKW stolz darauf, zu den neun Finalisten des Wettbewerbs zu gehören, was mit einer Urkunde des Ministers für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt gewürdigt wurde.


20 Jahre GKW

Am 09. September 2014 beging das GKW sein 20-jähriges Bestehen mit einem Symposium unter dem Motto „Der Umwelt verpflichtet“, zu dem Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung geladen waren.

20 Jahre Erfolgsgeschichte des GKW sind auch 20 Jahre vertrauensvoller und konstruktiver Zusammenarbeit mit Gesellschaftern, Abwassereinleitern und Behörden. Hauptanliegen der Veranstaltung war es deshalb, Ihnen und allen anderen Wegbegleitern zu danken und die Weichen für die Fortsetzung des Erfolgskurses zu stellen.

Namhafte Gäste und Redner im gut gefüllten Auditorium des GKW waren:

·         die Staatssekretärin des Umweltministeriums von Sachsen-Anhalt Anne-Marie Keding

·         der Landrat Uwe Schulze

·         der Leiter Unternehmensentwicklung der Gelsenwasser AG Frank Neumann

·         der Geschäftsführer der Landesanstalt für Altlastenfreistellung Martin Keil

·         und Professor Dr. Karl-Ulrich Rudolph, Geschäftsführender Gesellschafter der Consultans for      

          Environmental Engineering und Management.

Die Beiträge präsentierten in unterschiedlicher Art und Weise, wie viel das GKW in seiner 20-jährigen Geschichte erreicht hat. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Aufgaben und Anforderungen in der Zukunft sowohl aus der Sicht der Standortentwicklung als auch der Umweltgesetzgebung immer größer und anspruchsvoller werden. Herr Professor Rudolph brachte es mit seiner Interpretation von „GKW“ auf den Punkt: „GKW-macht GeKonnt Weiter.

Bei dem anschließenden Imbiß auf dem Freigelände wurden bei bestem Wetter in zwangloser Atmosphäre bestehende Kontakte aufgefrischt oder neue angeknüpft, Erinnerungen ausgetauscht und das eine oder andere Fachgespräch geführt.

Die Resonanz war uneingeschränkt positiv; es war eine rundherum gelungene Veranstaltung.

Artikel aus CP-Forum


UIP-Fördervorhaben

Abschlussbericht zum UIP-Fördervorhaben „Er­rich­tung einer An­la­ge zur an­ae­ro­ben Be­hand­lung hy­per­sa­li­ner Ab­wäs­ser im Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld- Wolfen“ wurde durch das Umweltbundesamt veröffentlicht

http://www.umweltinnovationsprogramm.de/sites/default/files/benutzer/36/dokumente/abschlussbericht_0.pdf


HUBER informiert

HUBER berichtet über den Einsatz der Feinstsiebanlage  ROTAMAT als Pro-Variante im GKW

Artikel HUBER Report, April 2013


Abschluss der Investitionsmaßnahme „Anaerobe Abwasservorbehandlung“

Am 09. November 2012 wurde die Investitionsmaßnahme erfolgreich mit der behördlichen Abnahme und Übernahme der kompletten Anlage durch das GKW abgeschlossen. Die Anlage ist im Dauerbetrieb, erfüllt die wasserrechtlichen Anforderungswerte und trägt entscheidend zur Steigerung der Energieeffizienz des gesamten Kläranlagenbetriebes bei.


Beginn der Inbetriebsetzung

Der 1. Bauabschnitt unseres innovativen Projektes ist fertig gestellt. Am 18.November 2011 konnte nach dem Probebetrieb und der bestandenen 14-tägigen Leistungsfahrt die neue anaerobe Abwasservorbehandlungsanlage in den regulären Betrieb starten. Bei der Leistungsfahrt zeigte sich, dass alle gesetzten Erwartungen hinsichtlich der Reinigungsleistung erfüllt wurden. Ein weiteres positives Ergebnis stellte sich beim Probebetrieb heraus. Im Vergleich zu den Vorversuchen erzeugen die Bakterien die anderthalbfache Menge an Biogas. Damit sind die vorhandenen Blockheizkraftwerke bei voller Beschickung der Anlage bereits an ihrer Auslastungsgrenze. Um sicherzustellen, dass die komplette anaerobe Behandlungskapazität ständig verfügbar ist, wird die Anlage deshalb 2012 um einen dritten Reaktor sowie ein viertes Blockheizkraftwerk erweitert. Zur weiteren Effizienzerhöhung wird bis 2013 am Einsatz eines Prozessführungsmoduls auf Basis künstlicher neuronaler Netze gearbeitet, das Prognosen und Einstellungsvorschläge in Echtzeit an das Prozessleitsystem liefert und damit für die Abwasserbehandlung weitere Optimierungsmöglichkeiten aufzeigen soll.


Start des Probebetriebes

Am 18.07.2011 begann der Probebetrieb der Anaeroben Abwasservorbehandlungsanlage.


Teilnahme an der Fachkonferenz "20 Jahre Umweltunion" in Bitterfeld-Wolfen am 22.Oktober 2010

Fachbeitrag:

Innovative Lösung auf dem Gebiet der Abwasserbehandlung - das GKW Bitterfeld-Wolfen

 

http://www.bmu.de/dossier_umweltunion/doc/46609.php

Video mit Unterstützung des GKW Bitterfeld-Wolfen

 

 


Richtfest am 07.Juli 2010

Richtkrone erhob sich über unserer neuen Abwasservorbehandlungsanlage

 

Pressemitteilungen:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ->

CPnews - Bitterfeld-Wolfen ->

Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen ->

Mitteldeutsche Zeitung ->

BILD-Zeitung ->

Chemie-Technik online ->

 

 

 

 

Begrüßung des Bundesumweltministers Herrn Dr. N. Röttgen und des Wirtschaftsminister Sachsen-Anhalt Herrn Dr. R. Haseloff durch die Geschäftsführung

Gruppenfoto nach dem Richtspruch (v.l.: OB Bitterfeld-Wolfen P. Wust, Minister Dr. R. Haseloff, PDCPG-Geschäftsführer Dr. M. Polk, Zimmermann P. Hantschel, Bundesminister Dr. N. Röttgen, Geschäftsführerin R. Egert, Staatssekretär J. Stadelmann, Geschäftsführer Dr. S. Basse)

Hissen der Richtkrone

Gemeinsamer Rundgang mit technischen Erläuterungen


Startschuss zum Bau einer hochleistungsfähigen Anaerobanlage ist gefallen

Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen beauftragt STULZ-PLANAQUA mit der Realisierung dieses zukunftsweisenden Projektes

zur Pressemitteilung ->